Getreide? Nein danke.

Da ich oft gefragt werde, warum ich kein Getreide esse oder zumindest sehr selten?

 

Hier eine kleine Zusammenfassung:

Gluten kennen alle oder haben es schon gehört. Doch was ist die Problematik von Gluten?

 

Gluten heftet sich an die Darmwand an und kann diese perforieren. So gelangen unverdaute Nahrungsbestandteile in den Organismus ein und das eigene Immunsystem reagiert auf die Eindringlinge.

 

Das nennt sich dann Leaky Gut Syndrom und steht im Verdacht, Autoimmunkrankheiten auszulösen wie: Neurodermitis, Krebs oder MS. Aber auch Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit, Verdauungsbeschwerden und Durchfall können die Folge sein.

 

Diese Reaktion des Immunsystem kommt bei ALLEN Menschen vor, die Gluten verzehren. Bei einigen stärker als bei anderen und manche haben auch keine spürbaren Nachteile.

 

Lektine sind die natürlichen Abwehrstoffe von Pflanzen und Getreide. Sie stören massiv die Immun- und Darmzellen und provozieren so eine Reaktion unseres Immunsystem. Auch Lektine dringen durch die löchrige Darmwand in unseren Körper und stellen dort Schäden an. Beschädigungen sind im Darm keine Seltenheit, doch Lektine lassen die Heilung der "Löcher" nicht zu und verstärken das ganze Problem des Leaky Gut noch zusätzlich.

 

Getreideprodukte sind voll mit Proteasinhibitoren. Diese Moleküle blockieren unsere Verdauungsenzyme. Das Getreide, das ohnehin schon schlecht verdaut wird, ist somit noch schlechter verwertbar.

 

Getreide enthält Phytinsäure, die Mineralstoffe binden. Besonders Magnesium, Eisen, Kalzium und Zink. Die brauchen wir aber für einen reibungslosen Stoffwechsel.

 

Jedes Mal, wenn ich mich für Nudeln, Brot und Gebäck entscheide, entscheide ich mich gegen Gemüse und andere nährstoffreiche Nahrung!

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